Wegmarke 66

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„Die Bewegung ist für uns ein Rhythmus“.

Diese Textzeile aus dem Song „Glory“ über die Selma-Montgomery-Märsche entspricht unserer Denkweise in Bezug auf die Theosophie.

Individuell drückt sich „Bewegung“ uneingeschränkt im Mantra „Auf dem Weg zum Zentrum des Seins“ aus.

Auch wenn sich der Großteil der Leser damit beschäftigt, den „pfeilförmigen Gedanken zum Ziel“ zu erschaffen und einzuüben, durchbricht das Mantra proaktiv die Ketten der mentalen und astralen Sklaverei, wenn es zum täglichen inneren Prozess geworden ist.

Niemand geht diesen Weg erfolgreich allein, sondern nur in Verbindung mit vielen oder allen Menschen und „allem, was da ist“. Das führt zum nächsten Mantra:

Das Licht in der Seele der Menschen zu grüßen, bedeutet, dem Geistkorn einen Impuls zu geben, sodass es seine Energie entfacht, die sich dann als geistiges Licht im angesprochenen Menschen offenbart.

Wer sich Film, Bilder oder Videos zu den Selma-Montgomery-Märschen anschaut, erhält einen Eindruck von der Bewegung und auch vom inneren Aufleuchten des Lichts in der Seele.

Qualitativ wiegen einige tausend bewusste „Wanderer“ und „Anzünder“ viele Schlafende und Träge auf. Wer bereit ist, sich den schon Aktiven anzuschließen, kommt in die Bewegung und wird in der Bewegung bleiben.

Schau dir das Video zu dem Song „Glory“ im Internet an. Wenn es dich kalt lässt, wirst du möglicherweise noch länger kalt bleiben.

Unser dritter Impuls ist das Shiva-Mantra. Es schafft eine machtvolle Verbindung in den solaren Raum, den wir als feinstofflichen Raum verstehen. Shiva wartet auf die irdische Resonanz, um durch die Erwiderung die Bewegung und das geistige Licht in der Menschheit zu verstärken.

Es fällt uns nicht leicht, aber wir müssen darauf hinweisen, dass die vielen „süßlichen“ und „romantischen“ Anrufungen Shivas, wie sie im Internet zu finden und zu hören sind, nicht dem Wesen dessen entsprechen, das angerufen wird. Shiva ist ein „ES“ und menschlich gesehen sowohl männlich als auch weiblich. Allein aus dieser Beschreibung sollte die Grundhaltung Shiva gegenüber ernsthaft und respektvoll sein. Andererseits ist theosophisch betrachtet neben dem Respekt jede Form von Ängstlichkeit und Devotion gegenüber Shiva unangemessen.

Wenn du dich in Richtung Shiva, dem wesentlichen Aspekt des solaren Logos, bewegst, wird Shiva dich bewegen – umso mehr, wenn du durch das Anstoßen des Lichts in der Seele anderer Menschen sie auf den ansteigenden Weg mitnimmst.

Drei Mantren, drei Wege, die ein Weg sind. Die Bewegung auf diesem Pfad ins Licht kann nur gelingen, wenn das Herz Antrieb und Rhythmus ist. Sie entsteht aus dem Punkt heraus, der im Grundlagentext als Herzenspunkt beschrieben wurde.

Der Grundlagentext „Theosophie” kann sowohl kosmisch als auch vom solaren Standpunkt aus verstanden werden.