Flyer 9

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Die Gefahren der mechanisierten und technischen Welt äußern sich in den Schriften des Agni Yoga in mehreren konkreten Bedrohungen:

Ablenkung vom spirituellen Wachstum und der „Kunst des Denkens“: Die dunklen Kräfte nutzen mechanistische Hypothesen und technische Erfindungen gezielt, um die Aufmerksamkeit der Menschen zu binden und sie von der Entwicklung ihres spirituellen Bewusstseins abzulenken. Das mechanistische Weltbild stört das Gleichgewicht der Welt, da Maschinen die Menschen von der wahren „Kunst des Denkens” entfremden. Die Quellen fordern daher ein Ende dieses Irrwegs: „Genug der Roboter! Für das Gleichgewicht der Welt ist das Herz notwendig.“

Errungenschaften wie die universelle Elektrifizierung werden zwar als Segen der Zivilisation anerkannt, doch die künstliche Übersättigung des Raumes stellt eine enorme Gefahr dar, da sich die Menschen diesen Energien einseitig und ohne spirituelles Bewusstsein nähern.

Diese Zusammenfassung beruht auf den Texten H. Roerichs in den Notiz- bzw. Tagebüchern.

Die Kunst des Denkens wird durch eine Übersättigung mit überflüssigen und schädlichen Informationen unterdrückt.

Ohne die Kunst des Denkens gibt es kein geistiges Wachstum.

Fehlendes spirituelles Wachstum bedeutet, auf der inneren Seite ein Nichts zu sein, ein Schatten im Miniaturformat.

Auf der feinstofflichen Seite ein Nichts zu sein, hat zur Folge, dass in der diesseitigen Existenz der Kern des freien Willens und der Selbstbehauptung gegenüber den dunklen Mächten verloren geht.

Wenn die Dunklen fast die ganze Menschheit unterjocht haben, folgt ein neuer Versuch, nachdem der bisherige unterbrochen wurde. Im Grundlagentext zur Theosophie ist dieser Zusammenhang beschrieben.

Dennoch sagen alle bisherigen Lehren, dass ein Durchgang ohne Unterbrechung, in eine Zeit des geistigen Fortschritts, für die Menschheit immer noch möglich ist.

„Für volle zwei Generationen muss Friede herrschen, der ungestört erhalten bleibt, weil er von den Armeen des Herrn gesichert und geschützt wird. Wenn nach Ablauf dieser Zeit die Erziehungs- und Bildungsarbeit in angemessener, einsichtsvoller und vernünftigerweise geleistet wurde, können sich diese Armeen von ihren Anstrengungen ausruhen; das Schwert kann zur Pflugschar werden. Wenn aber dieser Zeitplan, dieses Programm der Überwachung, der Erziehung und Bildung, der geistigen Führung und Orientierung sich nicht durchsetzt und nicht in dieser Weise ausgeführt wird, dann könnte ein Krieg ausbrechen, der die Menschheit auslöscht – wie es schon einmal der Fall war.“ (Der Tibeter D.K. 1950)