Ein Artikel von Roland Peters und Hannes Vogel (n-tv, 5.10.2026, Auszug aus dem Buch „Angriff der Tech-Milliardäre“) beschreibt die Denkweise einflussreicher Besitzer von KI-Unternehmen. Namen nennen wir hier nicht und erweisen ihnen so keine Ehre. Der Artikel liegt unter dem Dateinamen „Herrscher“ in den Studientexten.
Die Autoren zeichnen eine Ideologie nach: bedingungslose Beschleunigung der Technik, eine kommende Superintelligenz als „digitaler Gott“, und Technik als Mittel, Veränderungen an den Wählern vorbei durchzusetzen. Wer so denkt, geht davon aus, dass sich die Masse durch Modelle, Bots und Medien beeinflussen, formen und lenken lässt. In letzter Konsequenz wäre der „freie Wille“ ausgeschaltet.
Im Grundlagentext zur Theosophie ist genau dieser freie Wille die Zugabe des jeweils größeren Lebens für den erwarteten Fortschritt im freigegebenen Schöpfungslabor – ein Beispiel hierfür ist die planetarische Evolution (Hintergrundinformation im Grundlagentext ID 165).
Wer diesen Prozess unterbindet, um Seelen mit einer überholten Methode untertan zu machen, stellt sich gegen das in die Schöpfung eingebrannte Ziel von Abtrennung und Verselbstständigung. Die Leugnung eines höheren Selbst, planetarisch wie solar, zeigt den vermeintlichen Fortschritt der egoistischen Wissenschaft als Rückfall in Zustände, die überwunden schienen.
Da es im Zustand des Planeten nicht mehr um die Korrektur einzelner Lebensräume geht, wie zu Zeiten von Atlantis, ist nun der gesamte Versuch, initiiert durch das jeweils größere Leben, betroffen. Der Grundlagentext zur Theosophie kann für diesen Zusammenhang erklärend herangezogen werden und alle „Basics“ der Websitetexte sind eine unverzichtbare Grundlage.
Horizontal und vertikal
KI sammelt und erhält Unmengen an Informationen und kann sie verknüpfend auswerten und zusammenfassen. Dieses Wissen bezeichnen wir als horizontales Wissen. Auch Theosophen benötigen eine breite allgemeine Wissensbasis.
Hinzu kommt vertikales Wissen. Im Mantra „Auf dem Weg zum Zentrum des Seins“ wird eine mögliche vertikale Wegbeschreibung gegeben.
Im Text „In Bewegung“ gibt es ein weiteres Beispiel in anderer vertikaler Form.
Heute folgt eine weitere Sammlung von Elementen, die, wenn sie meditativ erarbeitet werden, den vertikalen Weg aufzeigen und eröffnen können. Eine real beschreibende Lösung wollen wir nicht geben, denn sie muss erlebt werden.
Das ist der dauerhafte Unterschied zur KI. Inneres Erleben und „Erleuchtung“ sind individuelle Angelegenheiten, die durch keine andere Instanz gegeben werden können. Doch selbst das Benennen der folgenden Inhalte ist bereits an der Grenze des Möglichen.
- Das o.g. Mantra
. - Der Text „In Bewegung“ auf der Website.
- „Der Raum ist eine Wesenheit“, ein Hinweis von H. P. Blavatsky.
- Der menschliche Körper besteht aus etwa 30 Billionen Zellen.
- Laut der Auswertung von Bildern moderner Teleskope gibt es im physisch sichtbaren All hunderte Milliarden bis Billionen Galaxien.
- Dem erkennenden Gedanken wachsen „Flügel“, für einen Moment oder immer wieder neu.
- Die in der Kommunikationswissenschaft von R. Bandler (NLP) beschriebenen „Modalitäten“ sind notwendige gedankliche Operatoren für den vertikalen Prozess. Es gibt einen Zusammenhang zu den Paradoxien im Zen-Buddhismus.
Diese Studienanleitung gibt allen Denkenden einige Stufen auf der vertikalen Leiter. Alle weiteren Texte ergänzen sie. Die Leiter muss selbst erklommen werden; doch der „Flug“ begleitet den Moment des Erkennens und braucht keine Stufe.



