„So sorgfältig die zivilisierte Menschheit auch von ihren unsichtbaren Wächtern, den Nirmanakayas, die über unsere jeweiligen Kulturen und Nationen wachen, beschützt wird, ist sie aufgrund ihres kollektiven Karmas den traditionellen Feinden der Nirmanakayas ausgeliefert: den inkarnierten und disinkarnierten ‚Schattenbrüdern‘. Dies wird, wie ihr wisst, bis zum Ende des ersten Zyklus des Kali-Yuga (1897) und noch einige Jahre danach andauern, denn der kleinere schwarze Zyklus überholt manchmal den großen Zyklus.“ (Interne Unterweisung H. P. Blavatskys an ihre Studiengruppe, 1890)
Die Übergangsphase vor dem nächsten 5000er-Zyklus des Kali Yuga ist nun beendet. Die 30 Jahre zwischen 1960 und 1990 brachten umfassende globale Friedensvereinbarungen (z. B. in den Bereichen Abrüstung, Hungerbekämpfung und Entwicklungshilfe), die offensichtlich nicht ausreichten, um eine globale Wende zu erreichen.
Der obige Text sagt aus, dass die Menschheit ausgeliefert ist. Ja, im Bereich des physischen Lebens, des ungezügelten Astralen und des niederen Mentalen sind die Schattenbrüder stärker.
Die Nirmanakayas (die Wächter) sind bekannter als die Meister der Weisheit, und aus einer anderen Perspektive sind sie Buddhas. Sie haben die höheren Bruderschaften in den Zeiten nach Atlantis gebildet – als Bollwerk gegen die Schattenbrüder. Die Weiße Bruderschaft greift nicht in den freien Willen der Menschen ein, die Dunklen brechen ihn. Das ist das wesentliche Unterscheidungsmerkmal. In den angewandten Methoden hingegen wird man Ähnlichkeiten finden, und der Unterschied besteht im Motiv.
Das kollektive Karma der Menschheit geht auf eine Entscheidung in sehr weit zurückliegender Zeit zurück. Eine Gruppe von Menschenseelen inkarnierte sich in die heute bekannten physischen Formen, obwohl auch ein feinstofflicher Weg möglich gewesen wäre. Das Ergebnis ist bekannt, doch es ist frei von Schuld. „Schuld” ist ein Begriff, mit dem Menschen (besonders im Religiösen) unterdrückt werden. Verantwortung müssen alle Menschen für die genannte Entscheidung tragen und daran arbeiten, das ursprüngliche Ziel gemeinschaftlich zu erreichen.
Der mögliche Weg lebt heute in den höheren Existenzformen der Bruderschaften weiter. Er besteht immer noch und viele der Bedingungen, um ihn zu beschreiten, haben wir in unseren Texten umrissen.
Nun gilt es, die wieder heranrollenden Wogen des Dunklen in bisher unbekannter Globalität zu betrachten und sich vor ihren Tücken zu schützen. Diese Tücken sind sowohl physischer als auch astraler und mentaler Natur.
Wir beginnen nun mit der Serie der „Flyer“, die in unregelmäßigen Abständen erscheinen werden. Auch diese Inhalte, die wir aufzeigen werden, führen im Studium auf den Pfad der höheren Welt, wenn sie mit den Grundsätzen der Theosophie verbunden sind.




